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Der Kärcher WV5 Plus im Test

Unser aktueller Testsieger!

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Die Firma Kärcher liefert mit dem WV 5 Plus den ersten Fenstersauger, bei dem man den Akku tauschen kann! Durch eine besonders starke Absaugfunktion und neuen, praktischen Features, soll eine schnellere und streifenfreie Reinigung bis hin zum Rand des Fensters gelingen. Ob der Kärcher WV5 Plus im Test überzeugen kann, erfahren Sie in unserem Testbericht.

Weiterführend: Zur Übersicht aller getesten Fenstersauger von Kärcher.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

VorteileNachteile
Qualitatives Designzusätzlicher Akku nicht im Lieferumfang enthalten
Leichte Handhabung durch gummierten ergonomischen GriffPerfektes Reinigungsergebnis erfordert möglicherweise etwas Übung
GeräuscharmBreite der mitgelieferten Sauglippe für kleine Fenster zu groß
Geringes Gewicht
wechselbarer Akku
Abstand zum Fensterrahmen manuell einstellbar

 

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Verarbeitung & Lieferumfang

Bei der Lieferung des Kärcher WV 5 Plus bekommen Sie sowohl das Hauptgerät, den Fenstersauger mit Wassertank und den austauschbaren Lithium-Ionen-Akku, sowie ein Akkuladegerät mit Netzteil. Den Wassertank können Sie in wenigen Handgriffen vom Gerät lösen. Dazu erhalten Sie außerdem die Sprühflasche und den dazugehörigen Wischbezug aus Mikrofaser und dem Aufschäumaufsatz.

Das Mikrofasertextil macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Außerdem finden Sie die Absaugdüse im Paket Ihres Fenstersaugers und die dazugehörige Absauglippe mit einer Breite von 280 mm. Die Absauglippe ist soft und gerade und eignet sich somit optimal für glatte Flächen.

Oberseite und Klicksystem sowie Drehrad zur Abstandseintellung des Kärcher WV5 Plus im Detail.

Eine Anleitung ist im Lieferumfang ebenso enthalten, bei der Kärcher dieses Mal auf Abbildungen gesetzt hat, bei der Erklärung, die wir etwas unverständlich fanden und hier gern wieder mehr zusätzlichen Text vorgefunden hätten. Als kleines Extra gibt es an der Anleitung befestigt eine kleine Flasche mit 20 ml des Reinigungskonzentrates für den Fenstersauger.

Trotz des hochwertigen Qualität des WV 5 Plus möchten wir darauf hinweisen, dass es sich dennoch bei den Teilen um Kunststoff handelt und daher dennoch Vorsicht geboten sein sollte beim Zusammenstecken der einzelnen Einheiten. Mit seiner Größe von knapp 30 cm und einem Fliegengewicht von nicht einmal 650g ist dieses Modell sehr handlich und durch die Gummierung des ergonomisch geformten Griffs liegt er besonders gut in der Hand.

Anwendung & Besonderheiten

Nachdem wir den Kärcher WV 5 Plus ausgepackt und zusammengesteckt hatten, konnten wir diesen direkt testen. Durch das beigefügte Reinigungskonzentrat und einem bereits minimal geladenen Akku stand einer „Testfahrt“ mit dem Fenstersauger nichts im Weg.

Danach müssen Sie den Sauger allerdings erst einmal vollständig laden, was im Test ungefähr 3,5 Stunden dauerte. Ist der Akku vollständig geladen, was Sie an der dauerhaft leuchtenden LED-Anzeige erkennen können, ist dieser für ca. 35 Minuten Dauerbetrieb einsatzbereit. Laut Hersteller soll dies für 105 Quadratmeter Fläche, was 30 bis 35 Fenstern entsprechen soll, ausreichen. Bei bodentiefen Fenstern verringert sich natürlich die Anzahl der Fenster durch die größere Fläche.

Der Kärcher WV 5 Plus im Praxistest.

Hier können 15 bis 20 Fenster mit einem vollen Akku gereinigt werden. Achten Sie darauf, den Sauger auszuschalten, wenn Sie ihn nicht gerade verwenden. Durch das einfache Betätigen des Ein- und Ausschalters, der dann einrastet und nicht dauerhaft gedrückt werden muss, ist dies sehr einfach in der Handhabung. Sofern Sie den Sauger ausschalten, wenn Sie ihn gerade nicht verwenden, ist die Herstellerangabe realistisch.

Wenn der Akku also vollständig geladen und der Kärcher WV 5 Plus einsatzbereit ist, shampoonieren Sie zunächst die zu reinigende Scheibe mit dem auf die Sprühflasche aufgesetzten Mikrofaser-Pad. Dadurch wird der grobe Schmutz auf der Scheibe „gelockert“ und verteilt, sodass Sie dann diese dann mit dem Fenstersauger über die Abziehlippe absaugen können.

Der Abstandhalter in der Praxis.

Dann kommt der Fenstersauger zum Einsatz und zieht mit der Abziehlippe die vorher aufgetragene, nun schmutzige Reinigungsflüssigkeit von der Scheibe, die direkt in Auffangbehälter gesogen wird. Dies wiederholen Sie auf jeder Scheibe. Ratsam ist es, nach jedem Fenster, die Sauglippe mit einem Tuch abzuwischen, um ein bestmögliches Ergebnis auf allen Fenstern zu erzielen. Der Auffangbehälter kann 100 ml Flüssigkeit aufnehmen. Danach muss dieser durch das Öffnen der schwarzen Klappe geleert werden.

Tipp:

Achten Sie hier darauf, dass die Scheibe mit genug Reinigungsflüssigkeit versehen und somit nass genug ist, so kann der Sauger mit der Abziehlippe am besten arbeiten. Sollte die Scheibe mit zu wenig Flüssigkeit shampooniert worden oder bereits zu trocken sein, könnte dies zu Streifen oder Schlieren nach dem Abziehen kommen. Ein zuverlässiger Indikator für eine zu trockene Fläche ist ein Quietschen, wenn Sie die Fläche mit dem Sauger abziehen wollen. Hierzu ist etwas Übung von Nöten, aber man entwickelt schnell ein Gefühl dafür, oder Sie unterteilen beispielsweise große Fenster in mehrere Teilflächen, um ein zu schnelles Trocknen der gesamten Fläche zu vermeiden.

Über dem Ein- und Ausschalter befindet sich die LED-Anzeige mit drei Balken, die den Ladezustand anzeigen. Dadurch können Sie gut einschätzen, wie viel Power Ihr Fenstersauger gerade noch hat. Außerdem finden Sie an der Absaugdüse ein kleines Rädchen, womit Sie den Abstand zu den Fensterkanten selbst einstellen können, wodurch mögliches Nachwischen mit einem Tuch nach dem Absaugen verringert wird.

Für kleine oder Sprossenfenster wäre allerdings eine kleinere Absaugdüse zu empfehlen, da die im Lieferumfang enthaltene dafür möglicherweise zu breit und dadurch zu unhandlich ist. Wir empfehlen den Bezug der Sprühflasche nach jeder Anwendung auszuwaschen, um immer eine gleichbleibende Reinigungsleistung garantieren zu können. Sie können es auch in der Waschmaschine waschen.

Hier müssen Sie nur darauf achten, keinen Weichspüler zu verwenden, da dieser die reinigenden Eigenschaften der Mikrofaser beeinträchtigen.

Während unseres Tests des Kärcher WV 5 Plus ist uns aufgefallen, dass Kärcher bei diesem Modell mit neuen Eigenschaften nicht gespart hat. Durch die Möglichkeit, den Akku zu wechseln, können auch Personen mit sehr viel Fläche übergangslos reinigen und durch den verstellbaren Abstandshalter ist ein Nachwischen nach dem Absaugen häufig nicht notwendig.

Was außerdem noch positiv aufgefallen ist, ist die ausgesprochen geringe Betriebslautstärke, die zusammen mit dem ergonomischen Griff und dem geringen Gewicht, das Benutzen des Fenstersauger sehr angenehm macht.

Der Kärcher WV5 Plus im Test: Das Fazit

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