Die besten Fenstersauger im Test 2016 / 2017

Fenstersauger erleichtern das aufwändige und zeitraubende reinigen von glatten Oberflächen wie Fenster, Spiegel oder Fliesen. In unserem umfangreichen Fenstersauger Test haben wir die aktuell besten und beliebtesten eletrischen Fensterreiniger auf Herz und Nieren getestet. Unsere Erkenntnisse geben wir Ihnen in umfangreichen, echten Testberichten wieder. Darüber hinaus bieten wir ihnen eine umfangreiche Kaufberatung, mit der die Auswahl des perfekten Fensterputzgeräts für Sie ein Kinderspiel wird.

Die aktuellen Testsieger aus dem Fenstersauger Test

Hier sehen Sie eine Übersicht unserer Testsieger. Mit dem Kauf eines dieser Geräte können Sie, unserer Meinung nach, nichts falsch machen und Sie werden sicherlich mit dem Kauf zufrieden sein.

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Unsere Testsieger kurz vorgestellt

Der Kärcher WV5 Plus

Nach unserem umfangreichen Test empfehlen wir den Kärcher WV5 Plus. Er bietet unserer Meinung nach die meiste Leistung fürs Geld. Die Verarbeitung ist sehr gut, die Saugleistung ist ebenfalls sehr gut, die Akkulaufzeit sehr lang und der Akku zudem austauschbar.

Sollte also der Akku mal schlapp machen kann mit einem 2. Akku direkt weiter gearbeitet werden. Im Falle eines defekten Akkus muss so außerdem nicht gleich ein neues Gerät gekauft werden sondern einfach nur ein neuer Akku. Mit all diesen Eigenschaften lässt er alle anderen Modelle hinter sich und überzeugte uns im Test insgesamt am meisten.

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Tipp: Wer direkt noch eine schmalere Sauglippe benötigt, greift bedenkenlos zum Kärcher WV 5 Premium! Er bietet die selben Vorteile wie der WV 5 Plus.

Der Kärcher WV2 Plus

Ebenfalls sehr gut aber etwas günstiger ist der Kärcher WV 2 Plus. Auch er bietet ebenfalls fast alle hervorragenden Eigenschaften des WV 5 Plus. Ausnahmen sind die kürzere Akkulaufzeit und der nicht austauschbare Akku.

Die Kaufberatung

Vorab

Bevor wir uns der eigentlichen Kaufberatung widmen, gibt es hier vorab schon einmal ein paar nützliche Tipps von uns:

Für einen Gebrauch, der drei bis vier Wohnräume umfasst, ist ein kostengünstiges Modell ab 50 EUR bereits ausreichend. Auch in dieser günstigen Preiskategorie müssen Sie aber nicht auf einen ergonomisch geformten Griff verzichten, noch müssen Sie hier Abstriche in der Saugleistung machen. Die Akkuleistung von bis zu 30 Minuten gewährleistet eine ausreichende Energieversorgung für die Reinigung Ihrer Fenster.

Für eine größere Wohnfläche, Wintergärten oder große Glasflächen sollten Sie auf ein Modell mit einer separaten Sprühflasche, längerer Akkulaufzeit oder einem Wechselakkusystem ab 60 EUR zurückgreifen. Auch ein optionaler Zweitakku wäre nützlich, um gleich ohne Pause alle Fenster in Ihrem Haus in einem Rutsch reinigen zu können. Sollte Ihr Zuhause über sehr schmale oder filigrane oder sogar über Sprossenfenster verfügen, ist ein Fenstersauger mit zwei verschiedenen Absaugdüsen Ihre richtige Wahl.

Sollten Sie über einen Wintergarten oder Wohnräume oder Treppenhäuser mit hohen Fenstern verfügen, sollten Sie sich am besten gleich eine Verlängerungsstange mit anschaffen, die ca. 40 EUR kostet. Sie können allerdings auch ein Set kaufen, das dann bereits die Verlängerungsstange beinhaltet. Dies bekommen Sie bereits ab 70 EUR und so gehen Sie sicher, dass Ihr Sauger auch mit der entsprechenden Verlängerung kompatibel ist.

Reinigungsleistung

Das Hauptaugenmerk sollte natürlich auf die Reinigungsleistung als Qualitätsmerkmal fallen. Streifenfreie, saubere Fenster und dies in kurzer Zeit ist das Ziel bei der Verwendung eines Saugers. Schon nach dem ersten Abziehen sollten Sie eine erkennbare und bereits zufriedenstellende Reinigung erkennen können. Es gibt Modelle, bei denen diese Sauberkeit nur aus einem bestimmten Winkel zu erkennen ist oder es gilt darauf zu achten, dass die Abziehlippe stehts sauber ist.

Bei qualitativ eher minderwertigen Modellen bleiben Flecken, Schlieren, Streifen oder Reinigungsmittel auf der vermeintlich sauberen Scheibe. Im Test haben wir natürlich besonders auf die Saug- und Reinigungsleistung geachtet.

Akku

Die Laufzeit des Akkus ist neben der Reinigungsleistung wohl eines der wichtigsten Merkmale. Eine Reinigungszeit von maximal 40 Minuten ist, je nach Modell, möglich. Alles ab 30 Minuten Laufzeit stellt einen guten Wert dar, der auch Praxistauglich ist. Die Reinigungsfläche beträgt, auch modellabhängig, 40 bis 60 qm, was ca. ein Umfang von 20 Fenstern sein sollte.

Sollte Ihnen die Akkulaufzeit wichtig sein, sollten Sie sich für ein Gerät mit einem Lithium-Ionen-Akku entscheiden. Diese sind zwar etwas teurer in der Anschaffung, die Stromversorgung ist bei solch einem Akku aber länger und sie sind weniger anfällig für Memory-Effekte oder Leistungsverluste als die herkömmlichen Nickel-Metallhydrid-Akkus.

Nach dem ausgiebigen Test verschiedenster Fensterputzgeräte, empfehlen wir Geräte, die ihren schwachen Akku signalisieren, so dass Sie einplanen können, dass ihr Sauger bald aufgeladen werden muss und Sie nicht während der Fensterreinigung davon überrascht werden.

Gewicht

Das Gewicht des Saugers ist auch von Belang, da Sie diesen ja während der Reinigung in der Hand halten und da bereits ein paar Hundert Gramm mehr oder weniger Beträchtliches ausmachen können. Nach unserem ausgiebigen Test, empfehlen wir für einfache und angenehme Anwendung Modelle mit einem geringen Gewicht ca. 700 Gramm.

Breite

Worauf auch geachtet werden sollte, ist die Breite der sogenannten Sauglippen. Bei den meisten Fenstersaugern beträgt die Breite der Sauglippen ca. 27-30 cm und bieten somit die optimale Größe für normale und große Glas- oder Keramikflächen. Bei schmalen Fenstern, Sprossenfenstern, bei denen die Sprossen außen sind oder für kleine Spiegelflächen ist ein Sauger mit einer schmaleren Absaugdüse bzw. Sauglippe zu empfehlen.

Falls Sie schon im Voraus wissen, dass sie sowohl große als auch kleinere Flächen mit dem Sauger reinigen möchten, würden wir Ihnen ein Gerät empfehlen, dass sowohl eine schmale als auch eine breitere Saugdüse in der Lieferung enthält und Sie so zwischen diesen Aufsätzen wechseln können, je nach Fenster. Sollten Sie erst einmal nur einen einfachen Fenstersauger kaufen wollen, können Sie bei einigen Modellen auch eine zusätzliche Saugdüse nachkaufen.

Bei einigen Geräten gibt es einen ausklappbaren Abstandhalter, der verhindert, dass die Düse an der Gummidichtung des Fensters entlangfährt und diesen möglicherweise kaputt macht.

Auffangbehälter

Der Auffangbehälter für das verwendete Schmutzwasser fasst in der Regel 100 bis 300 ml, was meistens für die Fenster einer größeren Wohnung ausreichend ist. Hier gibt es allerdings auch Modelle mit einem Fassungsvermögen von bis zu 250 ml. Wichtig bei dem Tank ist, dass er leicht entnehmbar ist, so dass Sie ihn bei Bedarf während des Reinigungsvorganges leeren können. Ebenfalls ist eine gut ablesbare Füllstandsanzeige zu empfehlen.

Überkopffunktion

Bei Dachschrägen oder Panoramafenster, wie sie zum Beispiel häufig bei Wintergärten vorhanden sind, kommt es Ihnen zu Gute, dass ein guter Fenstersauger über eine „Überkopffunktion“ verfügt und sie somit nicht nur horizontal und vertikal problemfrei reinigen können, sondern eben auch über Kopf.

Zubehör für hohe Fenster und Dachschrägen


Sollten Sie über sehr hohe Fenster oder über zahlreiche Panoramafenster verfügen, ist ein Sauger mit zusätzlicher Teleskopstange zu empfehlen. Diese finden Sie bei einigen Modellen als Zubehör mit angeboten. Durch das Verwenden einer Teleskopstange lässt sich einerseits die Reichweite des Geräts beim Reinigen um bis zu einem Meter erhöhen, andererseits erspart es Ihnen vielleicht auch das Aufsteigen auf eine Leiter. Ob eine Teleskopstange bei Ihrem bevorzugten Modell zum Lieferumfang dazugehört oder zusätzlich gekauft werden muss, können Sie unseren Testberichten entnehmen!

Alles Wissenswerte über Fenstersauger

Wie funktioniert ein Fenstersauger?

Fenstersauger WV5 Plus von Kärcher.

Das Prinzip eines Akku-Fenstersaugers funktioniert eigentlich wie das eines normalen Staubsaugers. Allerdings sollte hierbei auf die zwei verschiedenen Bauarten geachtet werden: zum Einen gibt es die Modelle, die eigentlich nur einen handelsüblichen Abzieher ersetzen würden und zum Anderen gibt es Modelle, die sowohl die Putzmittellösung auf die Scheibe auftragen und sie in einem zweiten Schritt dann entfernen.

Wählen Sie ein Modell der ersten Bauart müssen Sie dabei bedenken, dass Sie die Vorarbeit dafür leisten und Ihre Fenster dennoch mit der Reinungsflüßigkeit wischen müssen.

Die zweite Bauart nimmt Ihnen allerdings die gesamte Arbeit ab und übernimmt auch das wischen für Sie. Inwiefern dies auch funktioniert, haben wir für Sie getestet und erklären wir später in den jeweiligen Testberichten

Welche Aufgabe aber alle Modelle erfüllen müssen, ist es, die befeuchteten Scheiben zu trocknen ohne Schlieren oder Schmutz zurückzulassen oder die Flüssigkeit währenddessen auf den Boden tropft.

Dies passiert durch den Vorgang, von dem der Fenstersauger auch seinen Namen bekommt: Durch das Absaugen der feuchten Fenster mit dem Saugrohr, dass sich in der Regel zwischen den Gummilippen befindet. Die vordere Gummilippe zieht, wie bei der manuellen Reinigung, das Schmutzwasser von der Scheibe, bevor es aber im Anschluss dann beginnt herunterzulaufen, kommt das Saugrohr zum Einsatz und zieht das Putzwasser einfach ein.

Das eingesogene Schmutzwasser landet dann in dem kleinen Auffangbehälter, der sich im Gerät befindet, ähnlich wie bei einem Staubsauger oder einem Wischsauger. Das Wasser landet also direkt im Schmutzwassertank noch bevor es herunterlaufen und die verhassten Schlieren verursachen kann, was eine eigentlich streifenfreie Fensterreinigung ermöglicht.

Diese Oberflächen können gereinigt werden

Ein Fenstersauger ist nicht nur durch seine Handlichkeit eine echte Erleichterung, er bringt auch zusätzliche Möglichkeiten für seinen Einsatz mit! Neben den Fenstern des Hauses lassen sich auch problemlos alle glatten, wasserfesten Flächen mit diesem Gerät reinigen. Die Anwendung des Saugers ist auch bei diesem Flächen genauso einfach wie bei Fenstern!

Wir haben für Sie hier noch einmal alle Einsatzbereiche zusammengefasst:

  • Fenster / Dachfenster
  • Duschkabine
  • Auto
  • Spiegel
  • Fliesen
  • glatte Oberflächen
  • Vitrinen
  • Glastisch
  • Wintergarten

Allgemeine Nutzungstipps

Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie ein sauberes und fesselfreies Tuch zur Hand haben, wenn Sie Ihre Fenster oder Flächen reinigen wollen. Wischen Sie damit ab und an die Gummilippe des Saugers ab, damit auf keinen Fall Schlieren auf Ihren Fenstern entstehen können.

Ebenfalls ist es wichtig, dass Sie die Außenränder der Fenster oder Flächen mit einem Tuch trocknen. Dies ist bei allen Modellen zu empfehlen. Die Saugleistung ist meist in der Mitte des Gerätes am stärksten und lässt zum Rand hin nach. Damit Sie aber dennoch ein absolut perfektes Ergebnis haben, lässt sich die liebe Handarbeit nicht zu 100% ersetzen.

Beliebte Hersteller

Kärcher

Kärcher ist wohl „das“ Unternehmen im Bereich Reinigung, das eigentlich jeder kennt. Seit den 1950er Jahren, in denen Kärcher den ersten auf heißem Wasser basierenden Hochdruckreiniger Europas produzierte, setzte sich die Firma den neuen Schwerpunkt auf Reinigungsgeräte. Kärcher Fenstersauger haben in unserem Test überaus gut abgeschnitten.

Leifheit

Leifheit produziert unter Anderem Haushaltswaren und Accessoires, die einem das Leben im Haushalt vereinfachen sollen. Gegründet wurde es Ende der 1950er Jahren von Ingeborg und Günther Leifheit und ist 1967 von einem Wischgerätehersteller aus Solingen übernommen worden. Von da an ist also auch bei Leifheit bereits im Bereich der Reinigungshilfen produziert worden.

Vorwerk

Vorwerk ist durch das Angebot diverser Reinigungs- und Haushaltsgeräte bekannt geworden und ist bereits im Jahr 1883 von Carl und Adolf Vorwerk gegründet worden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts konzentrierte sich die Firma vorerst auf die Herstellung und Konstruktion von Grammofonen. Aus der Not heraus, das Grammofone nicht mehr dem Zeitgeist entsprachen und vom Plattenspieler abgelöst wurden, entstand die Idee, aus den Motoren der Grammofone einen Staubsauger herzustellen, was Vorwerk den Weg zum Produzieren von Reinigungsgeräten eröffnete.

DirtDevil

Die Staubsauger, die den auffälligen Namen „DirtDevil“ tragen, werden seit den 1980er Jahren von der Firma Royal Appliance International GmbH entwickelt und vermarktet. Bereits von Beginn an, wies die DortDevil-Reihe ein umfangreiches Sortiment auf, das neben diversen Staubsauger-Typen auch neuartige Dampfreiniger und Fenstersauger beinhaltet.

Vileda

Die Marke Vileda kennt wohl jeder, der sich schon mal mit dem Thema Reinigung auseinander gesetzt hat. Seien es Bodenwischer, Schwämme oder Lappen, an Vileda ist sicherlich noch niemand vorbeigekommen! Zusätzlich bietet Vileda aber auch elektronische Reinigungshilfen für Ihren Haushalt an – zum Beispiel Akku-Fensterreiniger, Staubsauger-Roboter und eben Fenstersauger.

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Für wen lohnen sich Fenstersauger?

Eigentlich lässt sich sagen, dass sich die Anschaffung für jeden lohnt, der es Leid ist, Fenster zu putzen. Doch gerade die, die in einer Dachgeschosswohnung mit vielen schrägen oder hohen Fensterflächen wohnen, können von einem Nasssauger ungemein profitieren und sich die lästige Mühe des manuellen Putzens somit sparen.

Die Königsdisziplin der Feuchtsauger sind nicht allzu große Fenster, die keine Sprossen haben. Durch eine begrenzte Akkulaufzeit und das Nachwischen zwischen den Sprossen.

Was kostet ein guter Fenstersauger?

Die Geräte aus unserem Test liegen preislich im oberen Mittelfeld. Für ein zuverlässiges Modell sollten Sie um die 50 EUR einplanen, damit Sie lange damit arbeiten können. Günstigere Geräte gibt es zwar auch, allerdings hängen diese qualitativ entweder in der Reinigungsleistung oder in ihrer Lebensdauer hinterher.

Wer also ein hochwertiges Produkt haben möchte, das Lange das lästige Fensterputzen erleichtert und vielleicht auch für Spaß an der Fensterreinigung sorgt, sollten zwischen 50 – 100 EUR in die Anschaffung investiert werden.

Gab es einen Fenstersauger Test von Stiftung Warentest?

Leider ist bislang nur der Kärcher WV 50 plus von der Stiftung Warentest in einem Schnelltest betrachtet worden, ist hierbei aber für größere Flächen für sehr gut befunden worden. Lediglich die Akkulaufzeit des Geräts hätte laut Stiftung Warentest länger sein können.

Für andere Geräte liegen uns leider noch keine Erfahrungsberichte oder Testergebnisse des größten deutschen Testinstituts vor, daher haben wir uns bei den Produkttest für die Akku-Fensterreinger besonders bemüht und die Produkte ganz genau unter die Lupe genommen!

Für wie viele Fenster reicht der Akku  im Durchschnitt?

Die meisten Hersteller selbst geben in ihren Herstellerhinweisen eine Reinigungsfläche von 40 – 60 Quadratmetern an, was ungefährt 25 handelsübliche Fenster umfasst. Bei bodentiefen Fenstern minimiert sich die Anzahl der Fenster entsprechend. Nach unserem Test können wir diese Angabe bestätigen. Wir haben mit einer Akkuladung bis zu 20 Fenster reinigen können. Eine Ausnahme bildet die neue Generation von Kärcher, die WV 5 Plus, wo ein Akku verwendet wurde, der 25% mehr Laufzeit bietet.

Kann der Fenstersauger auch für das Auto verwendet werden?

Ja! Vor allem Front- Heckscheibe lassen sich optimal mit einem Festersauger reinigen. Beachten Sie lediglich, dass der Sauger durch die Wölbung der Scheibe längs verwendet werden muss und denken Sie über einen Sauger mit einer zusätzlichen schmalen Sauglippe nach, sollten Sie auch die Seitenscheiben reinigen wollen.

Kann auch der Fensterrahmen mit dem Akku-Fensterreiniger gereinigt werden?

Ja, auch die Fensterrahmen können damit gereinigt werden. Allerdings muss hierzu gesagt werden, dass die geringe Auflagefläche und die vorhandenen Kanten dies relativ schwierig gestalten können. Daher empfehlen wir dafür ein separates Microfasertuch zu verwenden.

Wie lange dauert ein Ladevorgang?

Den Ionen-Akku vollständig zu laden, dauert in der Regel zwei Stunden. Sollte die erste Ladung des Akkus etwas länger dauern, ist dies normal. Vollständig geladen ist der Akku, wenn die rote LED-Leuchte auf der Rückseite des Gerätes dauerhaft leuchtet. Ein Vorteil dieses Ionen-Akkus ist es, dass er sich auch bei längerer Nicht-Inbetriebnahme nicht entleert und somit einmal voll geladen auch lange Zeit später sofort einsatzbereit ist.

Kann der Fenstersauger auch über Kopf verwendet werden?

Das Überkopf-Anwenden des Saugers ist kein Problem – in unserem Test haben wir dies des öfteren gemacht! Vor allem bei bodentiefen Fenstern ist dies extrem wichtig, da sonst der Gerätekörper bei den unteren Partien des Fensters im Weg wäre und die komplette Reinigung somit unmöglichen machen würde.

Welches Zubehör ist sinnvoll?

Mögliches sinnvolles Zubehör ist bspw. ein Hüftgurt und eine schmalere Absaugdüse oder eine Teleskopstange. Der Hüftgurt ist empfehlenswert, sollten Sie zum Reinigen Ihrer Fenster eine Leiter benötigen, oder wenn Sie keine Abstellmöglichkeit in Griffhöhe haben. Die kleine Absaugdüse ist bei kleinen oder Sprossenfenstern zu empfehlen.

Gibt es Ersatzteile für Fenstersauger?

Sie können alle Verschleißteile als Ersatzteile nachkaufen. Vor allem das Microfaser-Pad, die Sauglippe für die Absaugdüse und das Reinigungskonzentrat sollten Sie sich bereits beim Kauf des Geräts mitbestellen, damit Sie Ihre Reinigung nicht währenddessen wegen defekter Teile unterbrechen müssen.

Kann der Akku getauscht werden?

Der Hochleistungs Lithium-Ionen-Akku gehört in der Regel nicht zu den erneuerbaren Teilen eines Saugers, da dieser direkt im Gehäuse verbaut und somit nicht gewechselt werden kann. Bei einem Fachhändler ist dies prinzipiell machbar, nur sollten Sie vorher prüfen, ob der Wechsel des Akkus günstiger ist, als die Anschaffung eines neuen Komplettgerätes. Eine positive Ausnahme bildet der Testsieger Kärcher WV 5 Plus, hier ist der Akku austauschbar.

So haben wir getestet

Nur einige der Modelle aus unserem Fenstersauger Test 2016 / 2017

fenstersauger getestet
fenstersauger getestetDamit für Sie unser Test transparent und nachvollziehbar ist und Sie auch genau wissen, auf welche Punkte wir unseren Fokus gesetzt haben, haben wir für Sie im Folgenden einmal unsere Testkriterien für Sie zusammengefasst und erläutert.

Verarbeitung & Lieferumfang

Als eine der ersten Punkte nehmen wir die Verarbeitung des Produkts unter die Lupe und notieren für Sie, welchen Qualitätseindruck das Gerät auf uns macht. Auch der Lieferumfang wird hier angegeben, damit Sie genau wissen, was Sie beim Auspacken Ihres Geräts erwarten wird.

Anwendung, Praxis & Besonderheiten

Hierbei achten wir primär darauf, ob das Gerät einfach und intuitiv zu bedienen ist, da dies viel Zeit spart. Auch, worauf bei der Anwendung zu beachten ist, finden Sie unter diesem Punkt, genauso, wie modellspezifische Besonderheiten, die Sie möglicherweise letztendlich von diesem Gerät überzeugen, oder, die Sie davon abhalten, sich genau für dieses Modell zu entscheiden.

Hier berichten wir meist sehr ausführlich in unseren Testberichten, damit Sie keine bösen Überraschungen erleben, wenn Sie Ihren Fenstersauger zu Hause benutzen möchten.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für viele Käufer das letztendliche Kaufkriterium, da man natürlich die bestmögliche Leistung für sein Budget erhalten möchte. Beachten Sie hier allerdings, dass hierbei nicht der günstigste Preis an sich siegt, sondern es darauf ankommt, welche Leistungen beziehungsweise Features für einen gewissen Preis geboten werden. So kann es in dieser Sparte also auch passieren, dass ein eher teures Gerät eine sehr gute Note bekommt, weil es auch viele Zusatzfunktionen mit sich bringt.

Im Gegensatz dazu kann ein günstiges Gerät eine schlechtere Bewertung von uns erhalten, da dies über keine zusätzlichen Features verfügt und möglicherweise schlecht verarbeitet ist oder einen minderwertigen Qualitätseindruck hinterlassen hat.

Gefällt Ihnen unser Test und die Kaufberatung? Bitte bewerten Sie uns und lassen Sie ihre Freunde davon wissen! 🙂

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